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SWISS ICE HOCKEY DAY

Besuche Deine EHCB Stars am Swiss Ice Hockey Day am 4. November 2012 im Bieler Eisstadion.

Es warten viele Attraktionen und ein tolles Programm, Details siehe Flyer (weitere Infos)


29.10.2012


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PostFinance Trophy 2012

Die PostFinance Trophy Ausgabe 2012 findet in Biel am 5. Dezember 2012 statt.

Weitere Infos im Flyer (siehe PDF) oder auf Link

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22.10.2012


BT 18.10.2012: Zu wenig Talente aus dem eigenen Nachwuchs

Der EHC Biel zahlt jährlich mehr Ausbil- dungsentschädigungen, als er einnimmt. Dies, weil in Biel der Grossteil der Schweizer Spieler der ersten Mannschaft in anderen Klubs ausgebildet wurde.

Das wäre nicht weiter schlimm, würden in der NLA ebenso viele ExBieler-Junioren spielen. Doch nach der Spielergeneration um Patrick von Gunten und Mathias Joggi konnten sich keine Spieler mehr langfristig in der höchsten Schweizer Liga etablieren.

Dazu kommt, dass momentan nur zwei Eigengewächse (Tschantré und Haas) regelmässig in der ersten Mannschaft zum Einsatz kommen. Damit mehr junge Bieler Eishockeyspieler den Sprung ins Fanionteam schaffen, schlagen die Verantwortlichen der Nachwuchsabteilung EHC Biel Spirit AG nun eine Vorwärtsstrategie ein.

* * * * * *

Kleine Schritte zum Draft
Text: Moritz Bill, Fotos: Adrian Streun

Der Nachwuchs Der EHC Biel schreibt seit Jahren ein Transferdefizit. Einzelne Talente sollen nun effizienter gefördert werden, damit mehr eigene Nachwuchs-Spieler den Sprung in die NLA schaffen.

Eine Reise nach Schweden hat bei Martin Steinegger grossen Eindruck hinterlassen. Zusammen mit Ausbildungschef Bengt Ericsson stattete er dem Klub HV71 in Jönköping einen Besuch ab. Steinegger, der auf diese Saison hin nebst seinem Engagement als Sportchef auch die Gesamtleitung der Nachwuchsabteilung des EHC Biel übernommen hat, spricht von einer «Top-Nachwuchsförderung», welche er in Schweden angetroffen habe. «Dort herrschen ganz andere Verhältnisse als bei uns», sagt der ehemalige Internationale. Die ganze Infrastruktur mit zum Beispiel vier Eisfeldern sei optimal auf die Bedürfnisse der Junioren ausgerichtet.

Die professionelle Förderung der Nachwuchsspieler trägt denn auch Früchte: Jedes Jahr wird im Schnitt ein Spieler von einer NHL-Organisation gedraftet und drei weitere können in die 1. Mannschaft von HV71 integriert werden. Von solchen Verhältnissen kann in Biel momentan nur geträumt werden.

Grosse Lücke Aktuell figurieren beim EHC Biel mit Mathieu Tschantré und Gaëtan Haas nur zwei Eigengewächse in der 1. Mannschaft. Silvan Wyss gehört zwar dem Kader an, spielte aber bis jetzt hauptsächlich bei den Elite-Junioren. Das ist den Verantwortlichen zu wenig und soll sich in Zukunft ändern. «Das Ziel ist, jedes Jahr mindestens einen Junior ins Fanionteam integrieren zu können», sagt Steinegger. Und dass mal ein Bieler im NHL-Draft mitmischt, sei auch kein Ding der Unmöglichkeit, ist sich Steinegger sicher.

Dass zu wenig eigene Spieler den Sprung in die 1. Mannschaft schaffen, ist aber nicht das einzige Problem. Steht ein Spieler nicht bei seinem Ausbildungsverein unter Vertrag, müssen jährlich sogenannte Ausbildungsentschädigungen bezahlt werden. Vor fünf Jahren wurden die Transferzahlungen im Schweizer Eishockey durch diese Entschädigungen ersetzt. Bei einem Spielerwechsel innerhalb der Schweiz muss anstelle der Transfersumme eine Entschädigung für die Ausbildung des Spielers bezahlt werden. So erhält ein Klub jedes Jahr einen gewissen Geldbetrag, wenn ein von ihm ausgebildeter Spieler bei einem anderen Schweizer Verein spielt.

Die Höhe dieser Beträge werden durch verschiedene Faktoren wie zum Beispiel Alter und Anzahl Spiele berechnet. Der Wert eines NLA-Spielers mit Einsätzen in der Nationalmannschaft ist dementsprechend höher als der eines Spielers in der NLB. Erhält der EHCB für einen gestandenen NLA-Spieler mit Einsätzen in der Nationalmannschaft rund 40 000 Franken, fliessen von einem unerfahrener NLB-Spieler nur rund 4000 Franken pro Jahr in die Vereinskasse des EHC.

Nach der Generation um Patrick von Gunten, Mathias Joggi und den RytzBrüdern (wechselten als Nachwuchsspieler vom SC Lyss zum EHC Biel), entstand eine grosse Lücke von Spielern aus der Bieler Juniorenabteilung, die bei einem anderen NLA-Verein spielen. Deshalb ist die Rechnung schnell gemacht: «Wir zahlen mehr Ausbildungsentschädigungen, als wir einnehmen», sagt Steinegger.

Erfahrungen in der NLB sammeln Deshalb soll trotz begrenzter finanzieller Mittel und einer veralteten Infrastruktur das Niveau der Ausbildung in Biel langfristig verbessert werden. «Das Wichtigste ist, die Effizienz auf allen Nachwuchsstufen zu erhöhen», sagt Steinegger. Will heissen, dass man die vorhandenen Mittel gezielter einsetzt, um künftige Topspieler zu generieren.

Es seien aber momentan eher kleine Schritte, mit denen man sich den grossen Zielen nähere, sagt Steinegger. So wurde zum Beispiel diesen August zusätzlich Eis in Zuchwil gemietet, damit die Bieler nicht wie letztes Jahr gegenüber der Konkurrenz einen Trainingsrückstand aufweisen mussten. Auch geht man bei der Förderung einzelner Talente gezielter vor. Letzte Saison wurde zum Beispiel Nikolaj Ehlers bereits im Elite-Team eingesetzt, obwohl er von seinem Alter her noch bei den Novizen hätte spielen können. «Ehlers hätte sicher den Novizen helfen können, den Abstieg zu verhindern, doch für seine persönliche Entwicklung waren die Einsätze bei den Elite-Junioren wichtiger», so Steinegger.

Eine ähnliche Entscheidung wurde auch im Fall Anthony Rouiller gefällt. Er wäre sicher eine grosse Verstärkung für das Elite-Team, doch im Sinne seiner Ausbildung profitiere er mehr bei den NLB-Einsätzen mit Langenthal, sagt Steinegger. «Damit er zu einem Stammspieler in der 1. Mannschaft werden kann, muss er unbedingt Erfahrungen gegen erwachsene Gegenspieler sammeln.»

Strategie nach vorne Auch Rajan Sataric, Kaj Leuenberger und Florin Gerber (alle Basel) gehen den (Um)weg über die NLB. Der direkte Schritt in die höchste Liga wäre für alle zum jetzigen Zeitpunkt zu gross gewesen, so Steinegger. Für die Entwicklung dieser Spieler sei die NLB-Spielpraxis wertvoller, als wenn sie in Biel mit der 1. Mannschaft mittrainieren und allenfalls vereinzelt zu Einsätzen kommen würden, führt Steinegger aus.

Dass ausser den Novizen alle JuniorenTeams in der höchsten Liga vertreten sind, spricht eigentlich für die Bieler Nachwuchsarbeit. «Doch in der Vergangenheit waren wir oft im Mittelfeld platziert oder spielten gegen den Abstieg», sagt der Präsident des Verwaltungsrats der Nachwuchsabteilung (EHC BielBienne Spirit AG) Ruedi Minder. Um vorne mitspielen zu können, solle nun mehr in die Ausbildung investiert werden, so Minder. Deshalb werden die 250 Stellenprozente der Nachwuchsabteilung in den nächsten Jahren um mindestens 100 Prozent erhöht.

Mit einem der tiefsten Budgets schweizweit ist diese Vorwärtsstrategie sicherlich kein einfaches Unterfangen, doch wollen sich die Verantwortlichen dieser Herausforderung stellen. Sowohl Steinegger wie auch Minder unterstreichen zudem, dass ohne den grossen Einsatz der Trainer und der ehrenamtlichen Helfer die Juniorenabteilung gar nicht funktionieren würde.

Neues Stadion essentiell

Das Ausbleiben von Bieler-NLA-Spielern beim mangelnden Eishockeyinteresse der Kinder und Jugendlichen zu suchen wäre falsch. Die Mitgliederzahl von rund 150 hat sich trotz zum Teil schwachen Jahrgängen in den letzten Jahren in Biel nicht gross verändert. «Wir müssen aber jedes Jahr über die Bücher, damit dies so bleibt», sagt Minder. Die Konkurrenz von anderen Sportarten spürt auch der EHC. Nicht nur ist Eishockey mit hohen Kosten verbunden, auch müssen vor allem die Eltern der Jüngsten dazu noch viel Zeit in die Karriere ihrer Sprösslinge investieren.

Ruedi Minder ist es auch wichtig, dass jeder Junge und jedes Mädchen dem eigenen Niveau entsprechend eingesetzt wird. Die Zusammenarbeit mit den Partnervereinen aus Langenthal, Lyss, Tramelan und Zuchwil macht dies möglich. Denn der Verwaltungsratspräsident möchte nicht, dass Eishockey dem Niveau und des Geldes wegen in Biel zu einem elitären Sport wird. Das Budget soll deswegen möglichst nicht mit höheren Mitgliederbeiträgen, sondern durch mehr Sponsoring erhöht werden. In dieser Beziehung ist aber der Nachwuchs, gleich wie die 1. Mannschaft, vor allem von einer Sache abhängig: «Unsere Zukunftspläne stehen und fallen mit dem Bau des neuen Stadions», sagt Minder.


18.10.2012


Union GmbH Qualitätsketten verlängert Nachwuchs Sponsoringvertrag

Die Firma Union GmbH Qualitätsketten in Brügg hat seinen Sponsoringvertrag auf weitere 2 Jahre verlängert.

Wir danken dem Sponsor im Namen des Verwaltungsrats und der Geschäftsleitung ganz herzlich für die grosszügige und langjährige Unterstützung für den Nachwuchs des EHCB Spirit AG.


31.08.2012


Nilpfi Piccolo Cup in Biel

Die erste Austragung des National Nilpfi Piccolo Cup in Biel am 19. August war ein voller Erfolg. Die EHC Biel-Bienne Spirit AG war mit 2 Mannschaften vertreten. Spirit rot ging gegen die hochkarätige Konkurrenz als Sieger des Turniers hervor und die Jüngeren Piccolos konnten erste Erfahrungen auf dieser Stufe sammeln. Dank der grossen Mithilfe der Eltern konnten die Organisatoren ein begeisterndes Turnier durchführen. Mit Freude erwarten wir am 23. September die Austragung des nächsten Piccolo Heimturniers.





20.08.2012


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